“Des Wahnsinns fette Beute”

“Des Wahnsinns fette Beute”
1 votes

“Des Wahnsinns fette Beute” so nennt die Künstlerin und Kostümbildnerin Petra Kilian ihr neustes Werk. Erstmals war es zu sehen in Hamburg: während der Altonale 2012 im Atrium des dortigen Einkaufszentrums Mercado. Fast etwas zu unbemerkt scheinen zwei riesige, beidseitig verspiegelte Flächen im Raum zu schweben. Zwischen ihnen unheimliche, mannsgroße Kokons, deren milchige Transparenz Menschen im Inneren erahnen läßt. “Objekts in the mirror are closer than they appear” warnt einer der schaufenstergroßen Spiegel. Konsumkritik im Einkaufszentrum.

Mi und Mu hatten das große Glück noch am letzten Tag der Altonale 2012 von der Künstlerin persönlich die Rauminstallation vorgestellt zu bekommen. Ein Jahr zuvor sei Petra Kilian von den Veranstaltern der Altonale angesprochen worden. Als sie den Raum sah, sei ihr das Thema sofort klar gewesen. Für Mi und Mu ist klar: noch passender könnte diese grandiose Rauminstallation nur die Halle eines großen Bankenhauses zieren. Bis dahin, so finden die beiden, sollte es auf der dOCUMENTA (13) zu bewundern sein.

Hinterlasse eine Antwort

Your email address will not be published.
Required fields are marked:*

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>